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Arbeiten SPUREN

Okt.2021
Für eine neue Arbeit habe ich "Du sagst es" von Conni Palmen gelesen. Es ist schon einige Zeit her, vielleicht sogar Jahre, aber so ist es eben, die Texte stapeln sich zugehörig zur Arbeit, die irgendwann einmal fertig ist, nicht schnell, schnell, das wäre auch unangemessen.
Außerdem lebst du ja noch und versuchst einen Umgang mit den Verhältnissen zu finden, in denen du lebst und dein eigener Diskurs wird immer von all deinen Instanzen umkreist, jedenfalls bleiben Themen, entwickeln sich, du entwickelst dich und Bücher gehen, manche bleiben, weil sie viel mehr, viel differenzierter ansprechen, was du in dir hast und was du siehst, was du erlebst.
In diesem Buch erzählt Conni Palmen im Namen eines Mannes/aus der Sicht Ted Hughes. Sie seziert patriarchale Strukturen poetologisch, aber auch an der Oberfläche des Textes, daraus und aus der Kenntnis der Arbeiten von Silvia Plath und Ted Hughes und dem öffentlichen Diskurs/öffentlichen Diskussionen, ergibt sich ein enormes Spannungsfeld, in dem alle Rollen auftauchen, historisch und gegenwärtige Spiegel und ein (kollektiv) Unbewusste in uns unterschiedliche Namen erhält und so Sichtbarkeit schafft für ein Eigenes in den Strukturen. Was sich poetologisch zeigt, zeigt, was Feminismus kann und wen er betrifft, nämlich alle.
Danke @connipalmen
#dusagstes
#silviaplath
#tedhughes
#ersieeswirihrsie
#zuviele🐦



Conni Palmen, Taschenbuch, Diogenes



Jun.2018
#dieseszursprachegehoerendewort
#erzaehlungen



Michel Foucault, in: Dies ist keine Pfeife, Taschenbuch, Carl Hanser 1997